Mein Geschenk an Dich.

So schön, dass du hier bist!

Mit diesen Übungen hast du die Möglichkeit, meine Methode des Tuns für dich auszuprobieren und so kennenzulernen.
Wenn du tiefer eintauchen und dabei von mir begleitet werden möchtest, so melde dich gerne bei mir.

Being present is to be yourself

(Selbst-Breema® Körperübung)


* Begib dich in einen bequemen und aufrechten Sitz.
* Lege deine linke Hand in die Mitte deiner Brust, auf Höhe deines Herzzentrums.
* Platziere deine rechte Hand oberhalb deiner linken Brust und streiche hinauf zur Schulter, hinunter entlang deines linken Armes, deines linken Handrückens, bis über deine Fingerspitzen. Setze fort und wiederhole diesen Kreislauf noch sechs mal.
Wenn du streichst, schaukelt dein Körper diagonal nach vorne und links mit, im Rhythmus deines Streichens.
* Platziere deine rechte Hand in die Mitte deiner Brust, auf Höhe deines Herzzentrums und lege deine linke Hand oberhalb deiner rechten Brust und streiche hinauf zur Schulter, hinunter entlang deines rechten Armes, deines rechten Handrückens, bis über deine Fingerspitzen. Setze fort und wiederhole diesen Kreislauf noch sechs mal. Wenn du streichst, schaukelt dein Körper diagonal nach vorne und links mit, im Rhythmus deines Streichens.
* Lege nun deine linke Hand auf den Rücken deiner rechten und halte so für sieben Atemzüge.
* Streiche jetzt beide Hände hinunter zum Bauch, lehne dich nach vorne und streiche dabei nach hinten zu deinen Nieren.
* Setze das Streichen fort, indem deine Hände nach vorne zu den Oberschenkeln und Knien gleiten, bis du wieder aufrecht sitzt.
* Sitze bequem und registriere die Wirkung dieser Übung auf dich.

Deine Sinnesspirale

Diese Übung eignet sich wunderbar dafür, wenn du mit den Gedanken und Gefühlen in dir wie festgefahren zu sein scheinst und aus dieser Spirale aussteigen möchtest.

Du kannst sie ganz spontan an jedem Ort ausführen
& es ist auch möglich, sie mit gesammelten und ausgewählten Gegenständen zu erweitern.


Nimm zu Beginn einen tiefen Atemzug.
Konzentriere dich auf deinen Sehsinn. Sieh dich um - bewege dabei gerne deinen Kopf und drehe auch deinen Oberkörper - und zähle 5 Dinge auf, die du sehen kannst. Wenn du dich dabei wohl fühlst und um diese Übung zu verstärken, sage dir auch laut vor:
"Ich sehe gerade ...."

Als nächstes fokussierst du dich auf deinen Hörsinn.
Was kannst du hören? Was ist nah an dir? Was hörts du aus der Ferne?
Zähle 4 Dinge auf und sprich sie gerne auch hier laut in einem vollen Satz aus.

Komme nun zu deinem Tastsinn.
Welche drei Dinge kannst du spüren? An deinem Körper anliegend, dort, wo du stehst, sitzt oder liegst. Unter dir. An deiner Haut. Oder auch in deinem Körper. Was spürst du?
Sag dir laut vor, was du mit diesem Sinn wahrnehmen kannst.

Und zum Abschluss lege deinen Fokus auf deinen Geruchs- und Geschmackssinn.
Was kannst du riechen und/oder schmecken?
Zähle ein bis drei Wahrnehmungen dazu auf und sprich dir laut vor:
"Ich schmecke/rieche gerade ...."

Als Erweiterung und wenn du an einem für dich angenehmen Ort bist, kannst du auch für jede Sinneswahrnehmung einen Gegenstand auflegen. So, dass du dabei von innen nach außen eine immer größer werdende Spirale bildest.
(Alternativ, und wenn es deine Vorstellungskraft ermöglicht, und du gerade keine Gegenstände zur Hand hast, kannst du dir dieses Auflegen und immer Weiterwerden der Spirale auch vor dein inneres Auge holen.)

Wenn du diese Übung abgeschlossen hast, nimm dir gern noch einen Augenblick Zeit und spüre nach, was sich in dir verändert hat.

Gewicht an den Baum abgeben.

Mute dich voll zu!


Diese Übung eignet sich fein dafür, wenn du das Gefühl hast, du trägst gerade viel mit dir herum. Oder auch, wenn du tiefer in dich hineinspüren möchtest und dir der Kontakt mit der Natur einfach guttut.

Ich lade dich ein, einen Baum aufzusuchen.
Begib dich nach draußen - in den Wald, oder auch in einen Park, es kann aber genauso der Baum am Straßeneck sein. Lass dich einfach führen und schau, zu welchem Baum es dich zieht.

Nun lehne dich an ihn.
Richte dich gut und bequem ein.
(Jederzeit kannst du deine Position auch neu anpassen)
Lass dich richtig hineinsinken in die Materie des Baumes.
Er hält dich. Er ist da.
Gib dein Gewicht an ihn ab.
Atme tief ein.
Und mit jedem Ausatmen sinke mehr und mehr ein.
Ich lade dich ein, dich voll und ganz hinzugeben.
Du darfst dich hier und jetzt ganz so, wie du bist, zumuten.
Mit all deinem Sein.
Genauso, wie du hier bist.
Du bist richtig.
Der Baum hält dich. Mit all deinen Themen, deinen Gefühlen und Empfindungen.
Es darf alles da sein.
Du darfst da sein.
Atme aus und lass los.
Werde weich und mute dich zu.
Du bist willkommen.

Verweile hier solange du möchtest und es sich stimmig anfühlt für dich.
Löse dich dann langsam von deinem Baum und nimm die Erfahrung deiner Hingabe wahr.
Was taucht gerade auf?
Alles, was auftaucht, darf sein.


Atme und spüre den Raum in dir.

In diese Übung kannst du dich begeben, um den Raum in dir wahrzunehmen und bewusst auszudehnen.


Begib dich dazu in eine bequeme und aufrechte Sitzposition.
Lege deine offenen Handflächen jeweils seitlich an deinen Rippenbögen ab. Spreize dabei deine Finger auseinander.

Und nun atme. Atme tief ein. Fülle deine Lungen, deinen Brustkorb mit Atemluft. Atme in deine Handflächen hinein. Spüre, wie sich deine Rippen gegen sie schieben.
Nimm wahr, wie sich der Raum in dir weitet. Wie er größer wird und wächst.
Und dann lass ihn mit deiner Ausatmung wieder sanft einsinken.
Wiederhole diesen Vorgang des Ein- & Ausatmens ein paar mal.

Atme ein. Tief. Und stelle dir dabei vor, wie viel Platz du in dir hast. Nimm deine Größe und Ganzheit wahr, die in dir ist.
Und dann atme dieses Gefühl von Größe und Raum in dir langsam und lange aus.

Atme noch einmal ein. Tief. Spüre die sanfte Kraft in dir, die sich entgegen deiner ausgebreiteten Handflächen lehnt.
Atme nun aus, lass dabei deine Hände liebevoll über deine Seiten nach unten gleiten und spüre nach.
Nimm die Wirkung dieser Übung wahr.

Wie fühlt sich der Raum in dir jetzt an?